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Grundlagen & Optik: Komplett-Guide 2026

12.03.2026 186 mal gelesen 2 Kommentare
  • Ein Teleskop funktioniert durch die Sammlung und Fokussierung von Licht, um entfernte Objekte sichtbar zu machen.
  • Die Hauptkomponenten sind das Objektiv oder Spiegel, das Licht sammelt, und der Okular, der das Bild vergrößert.
  • Optische Teleskope können in Refraktoren, die Linsen verwenden, und Reflektoren, die Spiegel nutzen, unterteilt werden.
Die Optik beschäftigt sich mit dem Verhalten und den Eigenschaften von Licht sowie seiner Wechselwirkung mit Materie – ein Fachgebiet, das von der Quantenphysik bis zur Alltagstechnik reicht und ohne das weder Smartphones noch Teleskope, Laser oder Glasfasernetzwerke existieren würden. Grundlegende Konzepte wie Reflexion, Brechung und Beugung lassen sich zwar mit wenigen Formeln beschreiben, entfalten ihre volle Komplexität jedoch erst im Zusammenspiel mit Wellennatur und Photonenmodell des Lichts. Der Brechungsindex n = c/v ist dabei eine der zentralen Kenngrößen: Er bestimmt, wie stark Licht beim Übergang zwischen zwei Medien abgelenkt wird, und liegt beispielsweise für optisches Glas zwischen 1,45 und 1,95. Wer optische Systeme verstehen, berechnen oder optimieren möchte, braucht ein solides Fundament – von Snellius über die Linsengleichung bis hin zu modernen Konzepten der Fourier-Optik.

Optische Grundprinzipien: Lichtbrechung, Linsen und Spiegel im Teleskop

Wer Teleskope wirklich verstehen will, muss bei der Physik des Lichts beginnen. Trifft ein Lichtstrahl auf die Grenzfläche zweier Medien – etwa Luft und Glas – ändert er seine Richtung. Dieser Effekt, die Brechung, folgt dem Snell'schen Gesetz: n₁ × sin(θ₁) = n₂ × sin(θ₂). Borosilikatglas, das häufig in Teleskoplinsen verwendet wird, hat einen Brechungsindex von etwa 1,47 – genug, um Licht so abzulenken, dass es in einem definierten Brennpunkt konvergiert.

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Der Brennpunkt ist die zentrale Größe jedes optischen Systems. Bei einer Sammellinse mit 80 mm Öffnung und 600 mm Brennweite ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von f/7,5 – ein praxisrelevanter Wert, der sowohl die Lichtstärke als auch die Bildfeldebenheit beeinflusst. Kurze Brennweiten unter f/6 liefern mehr Lichtstärke, zeigen aber stärkere Randunschärfen durch sphärische Aberration und chromatische Fehler. Wer die konstruktiven Konsequenzen dieser Kennzahlen versteht, trifft bei der Geräteauswahl deutlich bessere Entscheidungen – hochwertige optische Elemente machen den Unterschied zwischen mattem und gestochen scharfem Himmelsbild aus.

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Refraktion vs. Reflexion: Linsen und Spiegel im Vergleich

Linsen und Spiegel sammeln Licht auf grundlegend verschiedene Weisen. Eine Konvexlinse bricht einfallendes Licht durch zwei gekrümmte Glasflächen und lenkt es zum Brennpunkt – dabei durchquert das Licht das Material vollständig, was chromatische Aberration erzeugt, da verschiedene Wellenlängen unterschiedlich stark gebrochen werden. Ein Parabolspiegel dagegen reflektiert alle Wellenlängen identisch und ist damit von Natur aus farbfehlerfrei. Ein 200-mm-Newton-Reflektor kann bei gleichem Budget eine vielfach höhere Lichtsammelfläche bieten als ein vergleichbarer Refraktor.

Die genaue Analyse des inneren Aufbaus zeigt, warum diese Unterschiede so gravierend sind. Wer den optischen Strahlengang im Schnittbild nachvollzieht, erkennt sofort, wo Fehlerquellen wie Koma, Astigmatismus oder Bildfeldwölbung entstehen – und an welcher Stelle Korrekturglieder sinnvoll eingreifen. Ein Komakorrektor für schnelle Newtons (f/4 bis f/5) kostet zwischen 60 und 150 Euro und verbessert den nutzbaren Bildfeldradius von 5 mm auf über 20 mm messbar.

Hybridlösungen: Wenn Linsen und Spiegel zusammenarbeiten

Moderne Hochleistungsteleskope kombinieren beide Prinzipien gezielt. Das Schmidt-Cassegrain-System nutzt eine asphärische Korrektionsplatte, einen sphärischen Hauptspiegel und einen konvexen Sekundärspiegel – das Ergebnis ist ein kompaktes Instrument mit effektiven Brennweiten von 2000 mm oder mehr bei nur 40 cm Tubuslänge. Der optische Weg wird dabei durch Faltung im Tubus mehrfach verlängert. Diese Bauweise vereint die Stärken beider optischer Prinzipien und macht solche Systeme besonders für visuelle Planetenbeobachtung und Fotografie mit langer Brennweite attraktiv.

  • Chromatische Aberration betrifft ausschließlich brechende Systeme und äußert sich als farbiger Saum um helle Objekte
  • Sphärische Aberration tritt bei Kugelspiegeln auf – Parabolspiegel korrigieren diesen Fehler konstruktiv
  • Koma zeigt sich bei schnellen Systemen als schweifförmige Verzeichnung zum Bildrand hin
  • Obstruktion durch den Fangspiegel reduziert Kontrast – typische Werte liegen bei 20–35 % des Hauptspiegeldurchmessers

Das Fundament jeder Teleskopoptik bleibt unverändert: Licht sammeln, bündeln, abbilden. Die Präzision, mit der gekrümmte Glasflächen oder polierte Metallspiegel diese Aufgabe erfüllen, entscheidet über alles, was danach kommt – Okular, Montierung und Kamera können nur zurückgeben, was die Optik zuerst liefert.

Brennweite und Vergrößerung: Berechnung, Wirkung und Praxisrelevanz

Die Brennweite ist eine der fundamentalsten Kenngrößen eines Teleskops – sie beschreibt den Abstand zwischen dem Hauptspiegel oder der Hauptlinse und dem Brennpunkt, in dem parallele Lichtstrahlen gebündelt werden. Wer die optischen Parameter seines Instruments wirklich versteht, trifft bei Okularen, Barlowlinsen und Zubehörauswahl deutlich bessere Entscheidungen. Typische Werte reichen bei Amateur-Teleskopen von rund 400 mm bei kompakten Refraktoren bis hin zu mehreren Metern bei spezialisierten Spiegelteleskopen.

Die Vergrößerungsformel und ihre praktischen Grenzen

Die Berechnung der Vergrößerung folgt einer einfachen Formel: V = Brennweite Teleskop ÷ Brennweite Okular. Ein Teleskop mit 900 mm Brennweite liefert mit einem 9-mm-Okular also 100-fache Vergrößerung, mit einem 25-mm-Okular lediglich 36-fache. Diese rechnerische Vergrößerung sagt jedoch wenig über die tatsächlich nutzbare Vergrößerung aus – denn ab einem bestimmten Punkt vergrößert man nur noch ein unscharfes, kontrastloses Bild. Die Faustformel für die maximale sinnvolle Vergrößerung lautet: 2× der Objektivdurchmesser in Millimetern, also bei einem 150-mm-Spiegel maximal 300-fache Vergrößerung unter idealen Bedingungen.

In der Praxis ist der limitierende Faktor meist das Seeing – die atmosphärische Turbulenz. An typischen Mitteleuropäischen Standorten liegt die realistisch nutzbare Vergrößerung häufig zwischen 150× und 250×, selbst wenn das Instrument optisch mehr hergibt. Erfahrene Beobachter wählen deshalb ihr Okular nach Bedingungen, nicht nach dem theoretischen Maximum.

Brennweite, Öffnungsverhältnis und der Einfluss auf Bildfeld

Das Öffnungsverhältnis (f/Zahl) ergibt sich aus Brennweite dividiert durch Objektivdurchmesser. Ein 200-mm-Newton mit 1000 mm Brennweite hat f/5 – ein schnelles System mit großem Gesichtsfeld, ideal für Deep-Sky-Objekte wie Galaxien oder Nebel. Systeme mit f/10 oder mehr, wie klassische Cassegrain-Konstruktionen, eignen sich besser für Planeten- und Mondbeobachtung. Beim Newton-Teleskop bestimmt die Brennweite maßgeblich, ob das Instrument für visuelle Weitfeldbeobachtung oder hochauflösende Planetenarbeit optimiert ist.

Das scheinbare Gesichtsfeld des Okulars geteilt durch die Vergrößerung ergibt das wahre Gesichtsfeld am Himmel. Mit einem 70°-Okular bei 100-facher Vergrößerung sieht man 0,7° – genug für den Mond (0,5°), aber knapp für ausgedehnte Objekte wie den Orionnebel. Wer Galaxienhaufen oder große Emissionsnebel beobachten möchte, ist mit langen Brennweiten-Okularen und niedrigeren Vergrößerungen besser beraten.

Extreme Brennweiten eröffnen faszinierende Möglichkeiten: Instrumente im 5000-mm-Bereich ermöglichen selbst mit moderaten Okularen Vergrößerungen jenseits der 400×, was Doppelsterne mit Winkelabständen unter einer Bogensekunde trennbar macht. Zum Vergleich: das Hubble Space Telescope arbeitet mit einer effektiven Brennweite von rund 57,6 Metern – ein Wert, der irdische Amateurinstrumente um Größenordnungen übersteigt und die Bedeutung dieser Kenngröße für die Auflösung eindrucksvoll illustriert.

  • Kurze Brennweite (f/4–f/6): Großes Gesichtsfeld, ideal für Nebel und Galaxien
  • Mittlere Brennweite (f/7–f/9): Universell einsetzbar, guter Kompromiss
  • Lange Brennweite (f/10+): Hohe Vergrößerung, perfekt für Planeten und Doppelsterne

Vor- und Nachteile von Teleskoparten: Ein Überblick

TeleskopartVorteileNachteile
RefraktorWartungsarm, kollimationsstabil, gute BildqualitätHohe Kosten pro Millimeter Öffnung, chromatische Aberration bei einfachen Designs
Newton-ReflektorBestes Preis-Öffnungs-Verhältnis, keine chromatische AberrationBenötigt regelmäßige Kollimation, größere Bauweise
Schmidt-CassegrainKompakt, vielseitig, geeignet für Planeten- und MondbeobachtungMittlere zentrale Obstruktion, benötigt mehr Zeit zur Thermalisierung
Maksutov-CassegrainHoher Kontrast durch kleine Obstruktion, stabilere AbbildungLangsame Thermalisierung, weniger geeignet für Weitfeld-Fotografie

Refraktor vs. Reflektor vs. Katadioptrik: Konstruktionsprinzipien im Vergleich

Die Wahl des Konstruktionsprinzips entscheidet über Bildqualität, Wartungsaufwand und letztlich darüber, welche Himmelsobjekte du sinnvoll beobachten kannst. Wer die grundlegenden Unterschiede zwischen den Teleskopklassen versteht, trifft beim Kauf deutlich fundiertere Entscheidungen und vermeidet teure Fehlinvestitionen. Die drei Hauptprinzipien – Brechung, Reflexion und die Kombination beider – haben jeweils physikalisch bedingte Stärken und Schwächen, die sich nicht durch Marketing übertünchen lassen.

Refraktoren: Brechungsoptik mit langer Tradition

Ein Refraktor bündelt Licht ausschließlich durch Linsen. Das klassische zweilinsige Achromat-Objektiv korrigiert chromatische Aberration nur partiell – bei einem f/8-Achromat bleibt ein sichtbarer Farbsaum um helle Objekte, der mit wachsendem Öffnungsverhältnis schnell zunimmt. Wer f/5 oder kürzer bei Achromaten einsetzt, erkauft sich Lichtstärke mit deutlichem Sekundärspektrum. APO-Refraktoren mit ED- oder Fluorit-Glas lösen dieses Problem weitgehend: Ein hochwertiger 80-mm-APO bei f/6 liefert kontraststarke, farbreine Bilder, kostet aber ein Vielfaches eines vergleichbaren Achromaten. Für Planetenbeobachtung und enge Doppelsterne bleibt der Refraktor wegen des geschlossenen Tubus und der Kollimationsstabilität eine bevorzugte Wahl.

Besonders für Astrofotografie an hellen Nebelgebieten haben sich Quadruplet-Designs mit vier Linsengruppen etabliert. Diese Konstruktionen liefern einen nahezu ebenen Bildfeld über Vollformat-Sensoren – wer tiefer einsteigen möchte, findet dazu einen detaillierten Blick auf die Vorteile des Quadruplet-Designs.

Reflektoren und Katadioptriken: Spiegel als Schlüsselelement

Reflektoren verwenden ausschließlich Spiegel zur Lichtbündelung und umgehen damit chromatische Aberration grundsätzlich. Der Newton-Reflektor ist das häufigste Spiegelteleskop: Ein parabolischer Hauptspiegel wirft das Licht auf einen schräg stehenden Fangspiegel, der es seitlich aus dem Tubus leitet. Die Fangspiegelgröße beeinflusst die zentrale Obstruction – typische Werte liegen zwischen 20 und 30 % des Hauptspiegeldurchmessers. Regelmäßige Kollimation ist beim Newton Pflicht, kein optionales Extra. Wer sich mit dem Aufbau und der Justierung des Newton-Teleskops vertraut macht, gewinnt langfristig deutlich mehr aus dem Instrument heraus.

Katadioptrische Systeme kombinieren eine Korrektorplatte oder -linse mit einem Spiegelsystem und erreichen dadurch sehr kurze Baulängen bei langen Brennweiten. Das Schmidt-Cassegrain (SCT) mit typischen f/10 und das Maksutov-Cassegrain mit f/12 bis f/15 sind die verbreitetsten Vertreter. Die gefaltete Strahlengang-Geometrie ermöglicht Brennweiten von 1.500 bis 3.000 mm in kompakten Tuben – ideal für Planeten, Mond und enge Doppelsterne. Für Weitfeld-Fotografie sind diese Systeme dagegen weniger geeignet. Das reine Cassegrain-Prinzip ohne Korrektorelement bildet die Basis vieler professioneller Observatoriumsteleskope; warum das Cassegrain-Teleskop gerade für anspruchsvolle visuelle Beobachtung so geschätzt wird, hängt direkt mit seiner Fähigkeit zusammen, hohe Vergrößerungen bei stabiler Abbildung zu liefern.

  • Refraktor: Wartungsarm, kollimationsstabil, aber teuer pro Millimeter Öffnung
  • Newton-Reflektor: Bestes Preis-Öffnungs-Verhältnis, erfordert regelmäßige Kollimation
  • Schmidt-Cassegrain: Kompakt und vielseitig, mittlere zentrale Obstruktion (~33 %)
  • Maksutov-Cassegrain: Hoher Kontrast durch kleine Obstruktion, langsame Thermalisierung

Die Thermalisierungszeit – also wie lange ein Teleskop braucht, um die Umgebungstemperatur anzunehmen – wird oft unterschätzt. Ein 200-mm-SCT benötigt bei einem Temperaturunterschied von 10 °C problemlos 60 bis 90 Minuten, bevor die Bildschärfe ihr Maximum erreicht. Newton-Teleskope mit offenem Tubus gleichen sich schneller an, sind dafür aber anfälliger für Tubusseeing.

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Wichtige Fragen zur Optik: Grundlagen und Konzepte

Was ist der Brechungsindex und warum ist er wichtig?

Der Brechungsindex ist ein Maß dafür, wie stark Licht in einem Medium abgelenkt wird. Er ist wichtig, um das Verhalten von Licht beim Übergang zwischen verschiedenen Materialien zu verstehen und spielt eine zentrale Rolle in der Optik.

Wie funktionieren Linsen in der Optik?

Linsen brechen das Licht durch ihre gekrümmten Oberflächen, wodurch es gebündelt oder gestreut wird. Konvexlinsen sammeln Lichtstrahlen und fokussieren sie in einem Brennpunkt, während Konkavlinsen Lichtstrahlen divergieren.

Was ist der Unterschied zwischen Reflexion und Brechung?

Reflexion ist das Zurückwerfen von Lichtstrahlen von einer Oberfläche, während Brechung die Änderung der Richtung von Lichtstrahlen beim Übertritt in ein anderes Medium beschreibt. Beide Phänomene sind grundlegend für die Funktionsweise optischer Systeme.

Wie berechnet man die Vergrößerung eines Teleskops?

Die Vergrößerung eines Teleskops wird mit der Formel V = Brennweite des Teleskops ÷ Brennweite des Okulars berechnet. Diese Formel zeigt, wie viel größer ein Objekt durch das Teleskop erscheint.

Was sind die Hauptarten von Teleskopen und ihre Unterschiede?

Es gibt drei Haupttypen von Teleskopen: Refraktoren, die Linsen verwenden; Reflektoren, die Spiegel nutzen; und katadioptrische Systeme, die beides kombinieren. Jeder Typ hat seine eigenen Vor- und Nachteile bezüglich Aufbau, Bildqualität und Anwendungsbereich.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

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Wow, was für ein spannender Artikel! Ich bin echt begeistert, wie tief ihr in die Materie eintaucht und alles so detailliert erklärt. Die ganze Geschichte mit der Brechung und dem Snell'schen Gesetz ist schon eine echte Wissenschaft für sich. Ich hab mich schon oft gefragt, warum Teleskope so teuer sein können und nun wird's mir klar – all die Physik, die dahintersteckt, ist einfach nicht ohne!

Besonders interessant fand ich die Unterschiede zwischen Linsen und Spiegeln. Ich hätte nie gedacht, dass ein Parabolspiegel so viele Vorteile hat. Von chromatischer Aberration hab ich zwar schon mal gehört, aber dass Linsen da so Probleme machen können, hätte ich nicht gedacht. Ich mein, es klingt so einleuchtend, dass verschiedene Wellenlängen unterschiedlich gebrochen werden.

Ebenfalls cool, wie ihr die verschiedenen Teleskoparten vorstellt. Ich hab neulich mit einem Freund darüber diskutiert, welches Teleskop am besten für Deep-Sky-Beobachtungen ist, aber wir haben uns ehrlich gesagt auf das gute alte Newton gezwungen, weil wir dachten, es ginge nur um das Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber jetzt, wo ich das lese, sollte ich vielleicht mal über den Refraktor nachdenken – nur das Chromatische Problem könnte mich halt abschrecken.

Was ich auch mega spannend fand, war die Erklärung zur maximalen Vergrößerung und das Seeing. Wie viel Einfluss die Atmosphäre hat, ist mir vorher nicht so bewusst gewesen. Und dass man sich beim Okularen nach den Bedingungen richten sollte! Einfach mal ausprobieren und hin und wieder auch enttäuscht werden, gehört wahrscheinlich mit dazu, oder? Na ja, ich schau auf jeden Fall mal, ob ich beim nächsten Teleskop-Kauf die ein oder andere dieser Tricks einfließen lassen kann.

Würde mich freuen, noch mehr solcher Artikel zu lesen! Weiter so!
Hey Leute! Also wow, hier geht's ja richtig zur Sache mit all den Finessen von Teleskopen und so, oder? Ich hab mir mal die Kommentare hier angeschaut und muss sagen, einige spannende Punkte sind da aufgetaucht! Besonders das mit der chromatischen Aberration, was für ein geiles Wort, ich hab's vorhin nachgeschlagene. Aber ich bin kein Physiker, also klick ich meistens nur auf die Artikel, um das mit dem Licht und den Teleskopen zu kapieren. Find das mit den Linsen und Spiegeln echt tricky, weil man ja meint, dass man einfach ein bisschen Licht einfangen kann und die Nacht wird zum Erlebnis, aber so viele Sachen spielen dann echt ne Rolle.

Zudem finde ich es interessant, dass viele hier meinen, die neuen Teleskope sind so teuer, vorallem die guten. Ich hab auch mal gelesen, dass es viel mehr Spaß macht, mit nem einfachen Newton-Reflektor zu beobachten, als mit nem fancy gebrauchten Teil, wo man erst noch alles einstellen muss. Stimmt das? Ich meine, das hat doch sicher auch was mit dem Budget zu tun! Und der Spruch mit dem "guten alten Newton" – naja, ich wette, da haben die meisten von uns ihr erstes Erlebnis mit dem Sternenhimmel gehabt.

Ich kann mir auch nicht helfen, aber diese ganzen technischen Details über die Brennweiten und Öffnungsverhältnisse bringen mich echt zum Grübeln. Was sagt mir denn f/10 im Vergleich zu f/5? Woher weiß ich, welches besser für die Galaxie ist, wenn ich noch nie einen großen gesehen hab? Oft reicht mir der Mond, das ist geil und einfach auffällig. Aber die ganzen Zahlen bringen mich echt ein wenig durcheinander. Ein tolles Cosplay könnte auch von dem Artikel profitieteren, aber wann gibt's mal ein Tutorial für einfache Fingerübung im Teleskop-Basteln?

Ich wüsste auch gerne mehr über die Thermalisierung. Ich meine, 60 Minuten, echt jetzt? Dachte immer, die Wolke gucken nach 5 Minuten schon klar ist, aber vielleicht hängt das ja tatsächlich vom Teleskop ab. Ich hoffe ja auch, dass das Hubble nicht so lange braucht.

Irgendwie verstehe ich diese Kombi aus Linsen und Spiegeln immer noch nicht so ganz – gefaltete Strahlengänge? Klingt fast nach einem Zaubertrick! Wie viele sind schon mit einem Teleskop zum ersten Mal die Sterne angeguckt und dann war das Bild so verschwommen, weil die Fläche nicht stimmte? Ich würd mich freuen, wenn mehr von den ganzen Fachbegriffen einfach erklärt werden… vielleicht ein paar Übungen im Artikel? Naja, ich bleibe am Ball und hoffe, dass ich bald in den Club der Astronomie-Kenner eintrete! Machts gut, Leute!

Zusammenfassung des Artikels

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Verstehen Sie den Brechungsindex: Informieren Sie sich über den Brechungsindex verschiedener Materialien, insbesondere von Linsen und Spiegeln. Dies hilft Ihnen zu verstehen, wie Licht abgelenkt wird und welche Materialien für Ihre Teleskopoptik am besten geeignet sind.
  2. Optimieren Sie Ihre Teleskopwahl: Berücksichtigen Sie bei der Auswahl Ihres Teleskops die Brennweite und das Öffnungsverhältnis. Diese Parameter beeinflussen die Lichtstärke und Bildqualität. Ein schnelles System (f/4–f/6) eignet sich besser für Nebel, während lange Brennweiten (f/10+) ideal für die Beobachtung von Planeten sind.
  3. Kennen Sie die Unterschiede zwischen Linsen und Spiegeln: Informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile von Linsen- (Refraktoren) und Spiegelteleskopen (Reflektoren). Verstehen Sie, dass Reflektoren chromatische Aberration vermeiden, während Linsen in der Regel kompakter sind, aber auch teurer pro Öffnungsdurchmesser.
  4. Berücksichtigen Sie die Vergrößerung: Nutzen Sie die Vergrößerungsformel, um die besten Okulare für Ihr Teleskop auszuwählen. Beachten Sie, dass die maximal nutzbare Vergrößerung oft durch atmosphärische Bedingungen (Seeing) limitiert ist, also wählen Sie Ihre Okulare entsprechend.
  5. Experimentieren Sie mit Hybridlösungen: Überlegen Sie, ob ein katadioptrisches Teleskop wie das Schmidt-Cassegrain für Ihre Beobachtungsbedürfnisse geeignet ist. Diese Teleskope kombinieren die Vorteile von Linsen und Spiegeln und sind besonders vielseitig für verschiedene Arten von Himmelsbeobachtungen.

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Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

Öffnungsdurchmesser90 mm
Vergrößerung36X-675X
GewichtUnbekannt
SichtfeldUnbekannt
MontageartWerkzeugfrei
Optische BauartRefraktor
Öffnungsdurchmesser50 mm
Vergrößerung250x
Gewicht3 kg
SichtfeldUnbekannt
MontageartMotorisierte
Optische BauartApochromatisch
Öffnungsdurchmesser130 mm
Vergrößerung650 mm
Gewicht16,47 kg
Sichtfeldunbekannt
MontageartEQ-320
Optische BauartSpiegelteleskop
Öffnungsdurchmesser130 mm
VergrößerungManuell
Gewicht8,71 kg
SichtfeldNicht angegeben
MontageartAltazimut
Optische BauartNewtonian-Reflektor
Öffnungsdurchmesser114 mm
Vergrößerung45x, 225x
Gewicht5.58 kg
SichtfeldNicht angegeben
MontageartEquatorial
Optische BauartReflektor
Öffnungsdurchmesser130 mm
Vergrößerungbis 487x
Gewicht13 kg
Sichtfeldnicht angegeben
Montageartäquatorial
Optische BauartSpiegelteleskop
Öffnungsdurchmesser114 mm
Vergrößerungbis 375x
Gewicht8 kg
Sichtfeldnicht angegeben
Montageartäquatoriale
Optische BauartNewton-Spiegelteleskop
Öffnungsdurchmesser114 mm
Vergrößerung45x bis 675x
Gewicht14 kg
SichtfeldNicht angegeben
MontageartÄquatorial
Optische BauartSpiegelteleskop
Öffnungsdurchmesser90 mm
Vergrößerungbis 200x
Gewicht10 kg
Sichtfeldunbekannt
MontageartÄquatoriale
Optische BauartRefraktor
Öffnungsdurchmesser50 mm
Vergrößerung20x-45x
Gewicht1 kg
SichtfeldN/A
MontageartAltazimuth
Optische BauartRefraktor
Öffnungsdurchmesser70 mm
Vergrößerung70x
Gewicht3,35 kg
SichtfeldNicht angegeben
MontageartAltazimut
Optische BauartRefraktor
Öffnungsdurchmesser130 mm
Vergrößerung130x
Gewicht7.71 kg
SichtfeldNicht angegeben
MontageartEquatorial
Optische BauartReflektor
Öffnungsdurchmesser55 mm
Vergrößerung12x
Gewichtleicht
Sichtfeld352 ft/1000 yds
MontageartAltazimut
Optische BauartBAK-4
Öffnungsdurchmesser60 mm
Vergrößerung35x-262x
Gewicht2 kg
SichtfeldNicht angegeben
MontageartAltazimut
Optische BauartLinsenteleskop
Öffnungsdurchmesser150 mm
VergrößerungNicht angegeben
GewichtNicht angegeben
SichtfeldNicht angegeben
MontageartEQ-4
Optische BauartNewton Reflektor
Öffnungsdurchmesser70 mm
Vergrößerung20x-87.5x
Gewicht2,3 kg
SichtfeldWeitfeld
MontageartStativ
Optische BauartRefraktor
Öffnungsdurchmesser76 mm
Vergrößerung20-350x
Gewicht5,18 kg
SichtfeldUnbekannt
MontageartÄquatoriale Montierung
Optische BauartRefraktor
ÖffnungsdurchmesserNicht angegeben
Vergrößerung20x / 100x
Gewicht806 g
SichtfeldNicht angegeben
MontageartEinfach
Optische BauartRefraktor
 Yelyee 90mm Astronomie TeleskopZWO Seestar S50Omegon Teleskop Advanced 130/650 EQ-320Celestron StarSense Explorer 130 mm Tisch-Dobson-TeleskopCelestron PowerSeeker 114EQ Reflector TelescopeBresser Spiegelteleskop Spica EQ 130/650Bresser Spiegelteleskop Pluto EQ 114/500Bresser Galaxia EQ-Sky 114/900 SpiegelteleskopOmegon Teleskop AC 90/1000 EQ-2Celestron Travel Scope 50Celestron StarSense Explorer LT 70AZ Refractor TelescopeCelestron AstroMaster 130EQGosky Piper 12 x 55 MonokularBresser Teleskop Arcturus 60/700Omegon Teleskop N 150/750 EQ-4Bresser Refraktor Teleskop Classic 70/350Teleskop 76700KOSMOS 676889 Entdecker-Teleskop
  Yelyee 90mm Astronomie Teleskop ZWO Seestar S50 Omegon Teleskop Advanced 130/650 EQ-320 Celestron StarSense Explorer 130 mm Tisch-Dobson-Teleskop Celestron PowerSeeker 114EQ Reflector Telescope Bresser Spiegelteleskop Spica EQ 130/650 Bresser Spiegelteleskop Pluto EQ 114/500 Bresser Galaxia EQ-Sky 114/900 Spiegelteleskop Omegon Teleskop AC 90/1000 EQ-2 Celestron Travel Scope 50 Celestron StarSense Explorer LT 70AZ Refractor Telescope Celestron AstroMaster 130EQ Gosky Piper 12 x 55 Monokular Bresser Teleskop Arcturus 60/700 Omegon Teleskop N 150/750 EQ-4 Bresser Refraktor Teleskop Classic 70/350 Teleskop 76700 KOSMOS 676889 Entdecker-Teleskop
Öffnungsdurchmesser90 mm50 mm130 mm130 mm114 mm130 mm114 mm114 mm90 mm50 mm70 mm130 mm55 mm60 mm150 mm70 mm76 mmNicht angegeben
Vergrößerung36X-675X250x650 mmManuell45x, 225xbis 487xbis 375x45x bis 675xbis 200x20x-45x70x130x12x35x-262xNicht angegeben20x-87.5x20-350x20x / 100x
GewichtUnbekannt3 kg16,47 kg8,71 kg5.58 kg13 kg8 kg14 kg10 kg1 kg3,35 kg7.71 kgleicht2 kgNicht angegeben2,3 kg5,18 kg806 g
SichtfeldUnbekanntUnbekanntunbekanntNicht angegebenNicht angegebennicht angegebennicht angegebenNicht angegebenunbekanntN/ANicht angegebenNicht angegeben352 ft/1000 ydsNicht angegebenNicht angegebenWeitfeldUnbekanntNicht angegeben
MontageartWerkzeugfreiMotorisierteEQ-320AltazimutEquatorialäquatorialäquatorialeÄquatorialÄquatorialeAltazimuthAltazimutEquatorialAltazimutAltazimutEQ-4StativÄquatoriale MontierungEinfach
Optische BauartRefraktorApochromatischSpiegelteleskopNewtonian-ReflektorReflektorSpiegelteleskopNewton-SpiegelteleskopSpiegelteleskopRefraktorRefraktorRefraktorReflektorBAK-4LinsenteleskopNewton ReflektorRefraktorRefraktorRefraktor
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